Aktuelles
16. Dezember 2025
Die Wunderbare Welt findet schon richtig gut Anklang . Ich bin damit auch fleißig werbemäßig unterwegs auf Instagram, Facebook, und WhatsApp. Und jetzt hat mich die Buchhandlung Pfob in Burgau mit meinem Roman zum Autor des Monats gekürt! Dafür sage ich Dankeschön.
29. November 2025
Seit ein paar Tagen ist mein neues Buch erhältlich! Den Roman Wunderbare Welt findet ihr in allen bekannten Buch-Online-Shops, von Amazon bis Thalia. Und auch bei Geniallokal, eurer lokalen Buchhandlung, das sollte man unterstützen. Natürlich gibt es die Bücher auch bei mir. Sie sind bestellt und dürften nächste Woche da sein. Hier eine kurze Inhaltsangabe:
Die Geschichte spielt in einer Zeit - nur fünfzehn Jahre später als heute - in der durch die Versäumnisse der Menschheit die Klimakatastrophe in vollem Gange ist. Loisa Ritter, eine junge aufstrebende Musikerin taucht bei Bruno Walter auf, der in seinem Garten eine Art Ambulanz für Menschen mit psychischen Problemen betreibt. Der alternde Bonvivant lebt im vom Vater geerbten Häuschen, ist Hobbymusiker mit einem Faible für alte Bossa Nova Songs und hatte vor Jahrzehnten Erfolg als Autor von Kriminalromanen mit Urlaubsflair, was ihm ein Leben in Müßiggang und finanzieller Unabhängigkeit ermöglicht. Er leidet unter dem Verlust seiner großen Liebe Marleen, die vor Jahren bei einer Unwetterkatastrophe vor Mallorca ums Leben kam. Aus dieser Verbindung stammt Tochter Alice, die mit Mann und Kindern in Norwegen lebt. Loisa Ritter ist schwer traumatisiert durch den Selbstmord ihrer besten Freundin Melanie Paschke, einer radikalen Umweltaktivistin aus reichem Elternhaus. Durch dieses tragische Ereignis hat sie ihre Singstimme verloren, was es ihr unmöglich macht, mit ihrer Band weiter aufzutreten. Um ihr durch diese Krise zu helfen, schlägt Bruno Walter vor, sie zu begleiten auf einem Weg, der die junge Frau an Orte in der Stadt führt, die sie zusammen mit ihrer Freundin besucht hat und die mit Erinnerungen und Erlebnissen verknüpft sind. Die aufgesuchten Stationen und die gleichzeitig stattfindenden Ereignisse im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe bilden das erzählerische Spalier, an dessen Ausgang ein überraschendes und emotionales Finale wartet.
28. August 2025
Vor einer Woche habe ich die Schreiberei an meinem neuen Buch abgeschlossen. Ein paar Verlage habe ich mit Exposé und Manuskript bemustert und einige ausgewählte Probeleser sind am Start. Es gibt noch kein Cover und das endgültige Layout steht noch nicht fest, trotzdem gibt es hier schon das erste Kapitel des Romans " Wunderbare Welt" vorab zu lesen.
I see trees of green, red roses too, I see them bloom for me and you
and I think to myself, what a wonderful world.
I see skies of blue and clouds of white, The bright blessed days, the dark sacred nights
and I think to myself, what a wonderful world.
The colors of the rainbow, so pretty in the sky, are also on the faces of people going by.
I see friends shaking hands, saying, „How do you do?“ They’re really saying, „I love you“.
I hear babies cry, I watch them grow. They’ll learn much more, Than I’ll ever know
And I think to myself, what a wonderful world
Louis Amstrong
1
Viele Menschen haben eine Hängematte. Ich habe zwei. Eine in meinem Zimmer für den Winter oder wenn´s regnet und zu kalt ist. Und eine natürlich draußen auf einem Holzgestell. Für den Sommer. Wenn es warm ist. Manchmal ist es aber einfach zu heiß. Selbst im Schatten. Dann kann ich mich nur im Haus aufhalten. Je nachdem. In meinen Hängematten verbringe ich eigentlich mein ganzes Leben. Ich habe festgestellt, dass dies das Beste für meine Work-Life-Balance ist. Und für meinen Rücken. Ich bin Musiker und Autor und habe früher einmal Psychologie studiert. Im letzten Jahrtausend war das. Manchmal steige ich aus meiner Hängematte heraus und spiele Gitarre oder schreibe ein bisschen an meinem neuen Buch. Oder ich beobachte in meiner Hecke eines der verbliebenen Amselpaare, die seit Jahren hier nisten und brüten. Früher war der Garten voller Vögel und es machte mir Freude, ihnen Futterhäuschen und Nistkästen zu bauen, die Arten zu bestimmen und ihre Bruterfolge zu feiern. Inzwischen kommen aber nur noch die Amseln und ein paar Spatzen und davon auch jedes Jahr weniger. Umso bedeutsamer erscheint es mir, die wenigen Paare, die im Frühjahr einfliegen, zu beobachten. Manchen mag es etwas maßlos erscheinen, wie ich lebe. Mit zwei Hängematten und dem bisschen Schreiben, Musizieren und Vögel beobachten. Aber so bin ich nun einmal. Ich brauche nicht viel. Früher war das anders. Was ich nicht schon alles besaß in meinem Leben. Alles konnte ich ja nicht behalten, allein schon wegen des Platzes, den man dafür braucht. Darum habe ich angefangen, Dinge zu verkaufen oder zu verschenken, das gefiel mir, ich fühlte mich frei und unbeschwert und habe meinen Besitz immer weiter reduziert. Jetzt nenne ich nur noch Dinge mein Eigen, die ich zum Musikmachen und Bücherschreiben brauche. Ja, und natürlich die Hängematten, ein paar Möbel, ein Bett und andere Notwendigkeiten, um meinen Haushalt vernünftig führen zu können. Ich lebe wie in einem Dorf im Grünen mitten in der Stadt. Ich habe ein kleines Häuschen mit einem großen Garten außen rum. Sogar ein Schwimmteich hat darin Platz. Hab ich mir vor einigen Jahren geleistet. Fast alles selbstgemacht. Der Teich hat mich die Gelenkkapsel meines Daumens der rechten Hand gekostet. Musste operiert werden damit ich wieder das Plektrum beim Gitarrespielen halten konnte. Zum Glück wurde das wieder. Aber der Teich ist mittlerweile die meiste Zeit leer. Nur wenn es regnet, füllt er sich, dann läuft er über und überschwemmt den Garten. Denn es regnet jetzt oft sehr viel und unwetterartig. Außerdem ist es schon längst verboten, einen privaten Schwimmteich oder einen Pool zu nutzen. Aber Regen auffangen darf der Teich schon. Verdunstet sowieso gleich wieder bei der nächsten Hitzeperiode.
In meinem Häuschen lebe ich alleine. Bis vor ein paar Jahren war noch meine Tochter Alice bei mir. Sie lebt inzwischen mit Mann und zwei Kindern in Norwegen. Und lange davor lebte ich mit Marleen hier. Meiner Freundin und die Mutter meiner Tochter. Sie starb vor einigen Jahren bei einem Unwetter auf Mallorca. Da waren wir aber schon fünf Jahre getrennt. Seitdem lebe ich allein. Manchmal besuchen mich Menschen, die wenigsten davon kenne ich. Die ich kenne, waren schon einmal da und kommen wieder. Wollen mit mir reden. An meinem Garten führen aus allen Richtungen Straßen und Gehwege vorbei. Und auf jeder Seite habe ich ein Schild angebracht. Steht überall dasselbe drauf:
REDEREI WALTHER
Wenn Sie möchten, unterhalte ich mich mit Ihnen.
Es kostet nichts. Eingang um die Ecke.
Nicht wenige interpretieren den Hintersinn des fehlenden ‚E‘ in meiner Firmierung richtig und finden den Weg auf mein Grundstück. Tja, und das ‚H‘ im Walther. Ich fand, das liest sich irgendwie seriös, verleiht dem normalen Walter fast etwas Professionales. Gefiel mir einfach, als ich das Schild entwarf. Mein Familienname ist tatsächlich Walter, ohne ‚H‘. Nicht, dass es da zu Missverständnissen kommt. Meine Eltern hießen so. Erika und Florian Walter. Mein Rufname ist Bruno.
Die Rederei ist mehr als ein Hobby, sie ist etwas, mit dem ich meinem Leben mehr Inhalt geben wollte. Aber sie ist weniger als eine Praxis. Mit Anmeldung, Terminen, Abrechnung und alldem Pipapo. So etwas wollte ich nie. Früher arbeitete ich mal angestellt als Psychologe in einer Beratungsstelle. Das war okay. Aber als ich kein Geld mehr verdienen musste, ließ ich das bleiben. Den Menschen helfen wollte ich weiterhin. Also ließ ich mir das mit der Rederei einfallen. Damit war ich freier und hatte nebenbei jede Menge Zeit übrig, die ich hauptsächlich mit Musikmachen, Lesen und Vögel beobachten verbrachte. Vor einiger Zeit fing ich auch wieder das Schreiben an. Wie es dazu kam, tja, erzähle ich gleich.
Die Leute kommen wegen allem Möglichen zu mir. Beziehungsprobleme, Stress im Job, Wut im Bauch, Existenzängste. Angst vor der Zukunft. Natürlich wegen der Klimakatastrophe, mit der wir seit Jahren leben. Manche sind auch nur neugierig, was das für ein Typ ist, der da in diesem wildwüchsigen Anwesen lebt und jedem Menschen anbietet, mit ihm zu reden. Meistens findet sich dann doch schnell ein Thema und es wird ein unterhaltsamer Nachmittag. Aber es kommt auch vor, dass man mich doof und anmaßend findet oder dass ich gar als Sündenbock – für was auch immer – herhalten muss. Vor kurzem hat mich einer sogar aus meiner Hängematte geworfen. Kam in den Garten rein, ich dachte mir schon, komischer Typ, Bürstenhaarschnitt, Businessanzug und orange Warnweste drüber. Wortlos packte er die Matte, drehte sie mit Schwung zur Seite und ich fiel ins Gras. Voll auf die Nase. Mir schossen die Tränen in die Augen und durch den Schleier sah ich gerade noch, wie der Mann durch das Gartentor in der Hecke auf die Straße trat und verschwand. Wortlos. Es ist eine seltsame Zeit. Der Klimawandel ist voll im Gange, ein Kipppunkt jagt den nächsten, die Unwetterkatastrophen häufen sich, Politiker sind ratlos und handlungsunfähig, die Menschen werden ungerecht zueinander, Meinungen polarisieren, die Pole schmelzen, die Empathie tut sich schwer und zu allem Überfluss meinen gerade jetzt einige Potentaten, sie müssten ihre imperialistischen Visionen mit Kriegen Realität werden lassen. Dazu kommen noch die terroristischen Aktionen religiöser Eiferer jeglicher Couleur. Man kann auch sagen, es ist eine Scheißzeit.
11. August 2024
Hier Auszüge einer Leserzuschrift, die mich sehr gefreut hat:
Dein neuestes Buch (Die Kuh im Meer) war mir eine sehr schöne Urlaubslektüre... Man bleibt im Lesefluss... Du hast deine Figuren dreidimensional und gut vorstellbar beschrieben... Du bist ein sehr guter Erzähler. Die Geschichte ist spannend erzählt und mit Humor gespickt. Sie ist nachvollziehbar, hat einen roten Faden und verlangt, dass man ihr folgt um schnell das Ende zu erreichen... Du bist eigentlich ein Märchenerzähler, im besten Sinne. Alle Figuren finden auf wundersame Weise ihr Heil. Ist so die Welt? Nein. Aber gut tut es beim Lesen, ich gebe es zu.
24.Juli 2024
Es gibt jetzt einen schönen Flyer mit Infos zu all meinen Büchern. Wer welche gratis möchte, zum Verteilen, Verschenken, bisschen für mich werben, kann sich gerne bei mir melden. Ich schicke sie dann oder wenn's nicht so weit weg ist, bringe ich sie auch persönlich vorbei. Übrigens, gerade vom neuen Buch, Die Kuh im Meer, habe ich immer welche vorrätig und verkaufe sie hier vor Ort signiert!
5.Juli 2024
Ab sofort gibt es den Roman auch als E-Book. Auf allen Kanälen. Vier Wochen lang zum Aktionspreis von 6,99 Eur. Wenn ihr meine Bücher - Print oder E-Book - direkt beim Buch Shop meines Selfpublisherverlages www.bod.de bestellt, bekomme ich pro Exemplar tatsächlich ein paar Talerchen mehr. Danke!
24.Juni 2024
Jetzt ist er da! Mein neuer Roman - Die Kuh im Meer - ist ab sofort auf allen Buch-Online-Shops, im Buchhandel und demnächst auch bei mir erhältlich. Das Taschenbuch kostet 12,00 EUR und in wenigen Wochen gibt es den Roman auch als E-Book zum Aktionspreis von 6,99 EUR.
Mai 2024
Nur noch ein paar Tage, dann ist es soweit! Die letzten Korrekturen sind gemacht, meine Freunde, die Künstler Sven und Jusha Mueller haben eine schöne und sehr stimmige Illustration für das Buch-Cover beigesteuert und drei Tage vor meinem Geburtstag habe ich alles zum Verlag hochgeladen. Jetzt warte ich auf das Probeexemplar, dann , nachdem ich es für gut befunden und freigegeben habe, wird mein neues Buch
"Die Kuh im Meer" auf allen Buch-Online-Portalen sowie im Buchhandel bestellbar und natürlich auch bei mir erhältlich sein.
Sein Erscheinen wird selbstverständlich hier auf meiner Homepage, auf meiner Facebook Autorenseite Walter Menni Bachauer, auf Instagram mennibachauer, per whatsapp und e-mail noch ausführlich beworben und vorgestellt werden. Die Freude ist groß!
Dezember 2023
Die erste Fassung meines neuen Buches ist fertig. Titel gibt´s auch schon:
"Die Kuh im Meer"
Das Manuskript ist verschickt an ein paar Verlage, jetzt heißt es warten.
Hier schon mal ein bisschen etwas zum Inhalt:
Eine Liebesgeschichte, nein, sogar zwei Liebesgeschichten - verbunden mit einer aufwühlenden Rahmenhandlung zum Thema Tierwohl und Tiertransporte? Geht das denn? Und ob das geht! Es geht noch um viel mehr.
Natürlich um Tierschutzaktivisten, aber auch um Kunst, um einen Niederbayern im Allgäu, um eine italienische Contessa, um einen dubiosen Mafioso, um einen idealistischen Scheich aus Libyen, um vegetarisches Essen, um einen Schuhladen in Düsseldorf und um zwei Elisabeths.
Es geht um eine abenteuerliche Reise mit Laura, einer fast militanten Aktivistin der PETA, der Tierschutzorganisation, deren Mitglieder sich für den ethischen Umgang mit Tieren engagieren. Unterwegs begegnen ihr Menschen und Situationen, die ihr Leben nachhaltig verändern und prägen. Laura Wildsen begleitet Undercover einen Tiertransport nach Italien. Für die Tiere ist es die letzte Fahrt, für Laura eine Reise zu sich selbst, der Aufbruch in ein neues Leben. Doch davon ahnt sie nichts, als sie heimlich nachts auf einem Parkplatz bei Kufstein zu den Kühen und Kälbern in den Lastwagen steigt. Ihr Ziel ist es, das Leiden der Tiere und die illegalen Transportwege nach Nordafrika mit der Videokamera zu dokumentieren.
Trotz aller Dramatik und Problematik hat der Roman auch seine humorvollen Momente und die Geschichte findet einen guten Ausgang für alle Beteiligten. Also für fast alle. Denn die Tiere, um die es hier geht, werden immer noch weltweit zu Abermillionen verspeist. Nach wie vor erleiden die meisten von ihnen vor ihrem Tod Qualen, die der Menschheit eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte. Aus diesem Grund findet sich auf den letzten Seiten des Buches eine Liste von NGOs, die sich für das Wohl der Erde mit all ihren Lebewesen einsetzen. Auch ihnen widme ich diesen Roman.
Ein unterhaltsames, spannendes, dabei keineswegs deprimierendes Buch, nicht nur für Veganer und Vegetarier.
April 2023
Hier, an meinem herrlichen Arbeitsplatz, verbringe ich gerade wieder viel Zeit mit dem Schreiben eines neuen Romans, meinem tatsächlich schon fünften Buch! Und ich bemustere einmal mehr die großen Verlage mit den Manuskripten und Exposés meiner letzten beiden Romane. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass sie endlich und durch glückliche Fügung oder weil ich genügend gutes Karma gesammelt habe, an die richtigen, sprich mir wohlgesinnten LektorInnen gelangen!
- Ansonsten, was gibt es noch zu berichten? Ach ja, mir wurde der Winter zu lang. Also habe ich mir einen neuen Akustikverstärker zugelegt, eine Halbresonanz-E-Gitarre, eine Loopstation, einen Chorus und einen Harmonizer für meine an und für sich sowieso schon tolle Stimme (-:). Damit jamme ich mich nun durch die grauen Tage und warte auf die Wärme!